The Apple “i”
Die letzte Keynote hatte doch noch “one more thing”: introducing the Apple “i”:
Gefunden bei CollegeHumor. Ist bestimmt schon ein alter Hut.
Die letzte Keynote hatte doch noch “one more thing”: introducing the Apple “i”:
Gefunden bei CollegeHumor. Ist bestimmt schon ein alter Hut.
Auf der Where 2.0 Konferenz letzte Woche in Kalifornien zeigte die Firma earthscape eine Entwicklungsversion einer 3D-Erdansicht a la Google Earth. Dazu setzen sie auch noch den Beschleunigungssensor des iPhone ein, um den Betrachtungswinkel zu justieren. Sieht ganz pfiffig aus.
Fragt sich, ob Google auch vor hat, seine Erd-Anwendung zu portieren.
[via Google Earth Blog]
Der vielleicht beste iPhone-Test ever. Nach dem Klick. Read more…
Ich kenne niemanden, der nicht überlegt. Wirklich, niemanden. “Für die Kinder ist der bestimmt super.” “so für den Urlaub.” “Oh, wie süß.” Ich bezweifle, dass irgendjemand bei Asus auch nur Ansatzweise ahnte, welchen Volltreffer sie mit dem EEE PC landen würden. Der EEE PC ist ein kleiner, langsamer Laptop mit winzigem 7-Zoll Display mit lächerlichen 800×480 Pixeln Auflösung. Damit der 900 MHz Celeron nicht komplett überfordert ist, liegt ein relativ resourcenschonendes Linux auf den 4 GB internen Speicher. Der EEE kann in genau zwei Bereichen trumpfen: er ist klein, und er ist billig. Mit 299 Euro ist er gerade noch so billig, das man ihn sich durchaus mal spontan kauft, wenn er einem denn über den Weg läuft.
Und genau so spontan bin auch ich zu meinem EEE PC gekommen, genau so, wie elf weitere re:publica Besucher, die sich plötzlich und nahezu hysterisch zum Kauf eines dieser nahezu hübschen Geräte entschlossen: die gesamte Lieferung des Kaufhofs am Alex landete binnen einer Stunde in der Kalkscheune.
Tatsächlich kann man mit dem EEE so einiges machen, was ich mit meinem MacBook nie machen würde. Weil er so extrem leicht ist. Nicht MacBook-Air-oh-mein-Gott,-ich-kanns kaum-glauben-leicht, sondern eher so leicht, wie man es von einem Gerät dieser Größe erwartet. Auf der re:publica konnte ich das Ding ganz entspannt in der Hand halten. Ohne Tasche, ohne müden Arm. Man kann ihn bestimmt mal zum Strand mitnehmen, oder in der U-Bahn nutzen. Oder seine Mitmenschen zum Staunen bringen. Jeder will diesen kleinen Rechner mal in der Hand halten, mal anschauen, wissen was man damit machen kann.
Tippen kann man auf dem EEE jedenfalls nicht. Die Tastatur ist schon ziemlich winzig, die Tasten sind merkwürdig angeordnet. So ist die Zahlenreihe um eine Taste zu weit nach rechts verschonben, die Returntaste ist zu klein, die rechte Shifttaste rechts neben dem Cursorblock und das Kleiner- und Größerzeichen teilt sich eine Taste mit dem Ypsilon. Zu allem Überfluss muss man im Vergleich zu meinem MacBook auch noch ziemlich auf die Tasten hacken, damit ein Zeichen auf dem Bildschirm erscheint. Die Leertaste ist da besonders hart, verzeiht also bitte ein paar fehlende Leerzeichen in diesem Text. Auch das Trackpad hat so ein paar Tücken. Natürlich ist es zu klein, es könnte oft ein wenig schneller reagieren. Auch reagiert der Mausklick etwas zögerlich und scheint sich gelegentlich zu verkannten.
Erstaunlich gut komme ich bisher hingegen mit dem Display klar. Das es klein ist brauche ich nicht zu erwähnen, allerdings kann man mit Firefox im Full-Screen-Mode (F11) ganz gut surfen. Mit der Erweiterung Auto-Hide ist es fast schon groß genug und ermöglicht die volle Konzentration auf die aktuelle Seite. Nicht das geringste auszusetzen gibt es an der Helligkeit des Displays. Das dürfte vermutlich sogar für den Sommer reichen, auch wenn ich das wegen des trüben Wetters die letzten Tage nicht testen konnte. Außerdem ist das Display angenehm scharf, aber das haben ja Displays heutzutage so an sich. Eine kleine, schlechte Kamera und ein okayes aber leider ausgerechnet an der Unterseite des Geräts angebrachtes Mikrofon machen den Winzling zum tollen Skype-Telefon. Die Boxen sind zwar nicht laut, klingen aber doch recht gut.
Einigen Wünsche offen lässt die Softtware. Am meisten nervt, dass der EEE nach dem Aufwachen regelmäßig vergisst sich wieder mit dem WLAN zu verbinden. Hin und wieder muss man ihm sogar das WLAN-Passwort neu mitteilen – für eine Surfmaschine ist das nun wirklich eher ein Armutszeugnis. All das lässt sich natürlich Linux-like mit dem einen oder anderen geübten Handgriff umschiffen, wenn man den Handgriff denn kennt. Denn anders als z.B. beim Nokia 770/N880 weicht die Software des EEE PC nur minimal von einem normalen Desktop-Linux ab. Mit ein paar Scriptzeilen lässt sich die einfache Oberfläche durch ein vollwertiges KDE ersetzen und dank x86 Prozessor laufen auch nur in Binärform verfügbare Programme wie Opera oder Flash problemlos und auf Anhieb. Zwar ist die Software nicht Apple-typisch poliert, dafür ist aber eine Menge davon dabei: einige Spiele, Open Office, ein Aufnahmeprogramm für Ton und eins für Video, irgendwelche Lernsoftware und mehr teilweise recht praktisches Zeug hat Asus auf einer simplen Oberfläche zusammengewürfelt – sogar Java ist abWerk installiert. Der KDE-Unterbau kommt immer wieder recht schnell durch, allerdings ist die durchaus kein Nachteil.
Wenn mir überhaupt nichts einfällt, was man mit dem Gerät machen kann, wollte ich ihn vielleicht als Home-Server nutzen: leise ist er, stromsparend auch, das Debian basierte Xandros definitiv Servertauglich, und dank drei USB-2 Schnittstellen dürfte auch der Speicherplatz nicht so schnell knapp werden. Allerdings ist mir der Kleine dafür doch wieder zu schade. Denn da ist eben noch diese Faszination, wie unglaublich viel man doch eigentllich mit einem so einfachen Gerät anstellen kann. Nur was genau? Vielleicht habt ihr ja eine Idee.
Aus der Abteilung “Such den iPod” betrachten wir heute ein Bild des Space Shuttle Endeavour”:
Klickst Du für groß.
Ich gebe zu, ein wenig die Hosen voll zu haben und mir deshalb so recht keine Weissagungen für die anstehende Keynote getraut habe, weil ich zuletzt immer so falsch lag. Allerdings kam nun John Gruber aus der Reserve und ich muss zugeben, dass ich mich seinen Voraussagen weitgehend anschliessen kann. Mit ein paar Ausnahmen. Ich will genauer werden, aber lest Euch das erstmal durch. Fertig? Okay.
Ein Subnotebook wird es wohl geben und kein Tablett. I agree.
Seinen Wunsch nach einem “Ubiquitous networking” kann ich zwar irgendwie nachvollziehen, finde ihn aber nicht so wichtig, da ich mit dem Networking Setup in Leopard eigentlich recht zufrieden bin. Ich bezweifele auch, dass ein solches automatisches Handover problemlos zu realisieren wäre. Dazu kommt, dass ein solches Feature in einem Dot-Dot-Release von Leopard eher unwahrscheinlich wäre. Aber irgendwas ist ja “in der Luft”.
Das Wiedereinschalten von Wireless Backups hielte ich persönlich für sehr wünschenswert, allein weil ich mir genau wegen dieses Features im Vorfeld eine AirPort Extreme erworben hatte und jetzt ein wenig doof dastehe. Das technische Problem war wohl, dass die AirPort Extreme kein garantiertes Wegschreiben von Blöcken über das Netz garantieren kann und es möglich gewesen wäre, dass Backups unvollständig sind obwohl der Mac glaubt, es wäre alles prima. Who knows. Ich wüsste vor allem mal gerne, welches Betriebssystem auf der AirPort Extreme läuft – ob es wirklich NetBSD ist, wie einige behaupten oder OS X, wie ich glaube.
iTunes Filmverleih wird es geben. Macht auch total Sinn und wird erfolgreich sein.
Eine neue Version von Apple TV erwarte ich dringend und es ist tatsächlich eine meiner größten Hoffnungen. Apple TV ist ja über das Jahr kräftig verspottet worden, aber das lag meiner Meinung nach vor allem daran, dass die Leute nicht verstanden haben, worum es sich dabei handelt. Alle blickten auf das Gerät als eine Art Mini-Mac-Mini und sahen zu wenig Features. Für mich ist Apple TV eher ein Wohnzimmer-iPod und als solchen fand ich das Teil eigentlich prima. Mich persönlich vom Kauf abgehalten haben zwei andere Details: die Nichtunterstützung von Composite-Video (habe noch eine alte TV-Büchse ohne Component-Video) und die Nichtunterstützung von AirTunes, für die ich nicht das geringste Verständnis habe. Meine Befürchtung: das neue Apple TV wird ein DVD-Laufwerk und eine deutlich bessere Software haben – aber nicht die von mir vermissten Features.
Ob die Musikindustrie es sich wirklich leisten kann, Apple Non-DRM-Musik vorzuenthalten ist mir unklar. Wenn sie es tun werden sie sich weiterhin wenig Freunde machen und eher Umsatz einbüssen als langfristig was davon zu haben. Der iTunes-Store wird den Angriff von Amazon überleben und am Ende könnte man das Non-DRM ggf. sogar einklagen. Man bedenke übrigens, dass Amazon nur in den USA verkauft, iTunes in vielen weiteren Ländern einschließlich Europa.
Ich denke, dass das iPhone auch in diesem Jahr wieder einen Großteil der Keynote einnehmen wird. Ich denke, Steve Jobs wird ausführlich darlegen, mit welchen Anwendungen demnächst zu rechnen ist und wie Apples Strategie sein wird, diese Programme auszuliefern, zu verkaufen und zu installieren. Ein RAM-Upgrade für das iPhone auf 16 GB halte ich für Wahrscheinlich (und hoffe auf einen 32 GB iPod touch) und außerdem könnte ich mir eine Präsentation von OS X 1.2 oder 2.0 vorstellen. Ich meine Apple wird versuchen im Bereich User Interface noch mal kräftig nachzulegen um den anderen zu zeigen, wo der Hammer hängt und dass sie sich auch 2008 auf Marktanteilverluste einstellen können.

Was tut man mit 4000 nicht mehr verwertbaren Newton-Modems? Klarer Fall, wenn man bei Apple angestellt ist: Man verbringt einen gesamten Arbeitstag damit, die Dinger wie Dominosteine aufzustellen. Leider recht langweiliges Video nach dem Klick, daher mit Bonus-Track: Das Tutorial-Video, das dem ersten Newton beilag. Read more…
Das iPhone macht sich prima in den USA und wie von mir bereits vermutet ist es vor allem Motorola, die darunter leiden dürfen: 29% Marktverlust seit iPhone-Verkaufsstart spricht eine deutliche Sprache.
(Update: TelTarif sieht das iPhone noch nicht auf Platz 1 sondern auf Platz 4. Verwirrend. Hat jemand klare Quellen?)
Ich habe jetzt mit Max eine Wette laufen, dass das iPhone es bis einschließlich Mai 2008 auch in Deutschland schafft, das meistverkaufte Telefon zu werden. Einsatz: eine Kiste Club-Mate. Nach der Ankündigung des SDKs von olle Steve bin ich mir meiner Sache noch sicherer.
Und? Werde ich gewinnen? Oder bin ich ein hoffnungsloser Apple Fanboy?

Ich mag solche Videos meisten nur bedingt, aber dieses ist wirklich ziemlich witzig.
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