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Archive for the ‘Hardware’ Category

Feedback zu MM020: Drobo, Time Machine, ZFS

January 15th, 2009 5 comments

Die letzte Folge des Mobile Macs Podcast hat eine erstaunliche Hohe Quote an Rückmeldungen erzeugt. Anlass dafür waren offensichtlich unsere Ausführungen zum Drobo und über ZFS. Ich kann nur allen raten, sich mal die Kommentare zur Sendung näher anzuschauen.

Für die, die noch nicht reingehört haben ein kleines Management Summary: meine Erfahrungen mit dem Drobo waren so lala und wir haben die grundsätzliche Funktionalität zwar begrüßt, aber auch auf die Nachteile der konkreten Implementierung hingewiesen. Hauptproblem ist die Verwendung von HFS+ als Dateisystem in Verbindung mit einem proprietären Disk Layout, was den Einsatz von Rettungstools verhindert. Es gibt auch konzeptionelle Probleme beim Einsatz des Drobo mit Time Machine. ZFS sieht ein wenig so aus, als ob es das Potential hat, hier Lösungen anzubieten, doch gibt es diese in vergleichbarer Form nicht.

Wir haben dann auch angeregt, dass man doch mal über ein Custom Setup mit FreeBSD und ZFS nachdenken sollte. Dazu gab es dann ein große Zahl an Rückmeldungen. Manche rieten, doch mal über den Einsatz von OpenSolaris nachzudenken, wo ZFS naturgemäß (es ist beides von Sun und ZFS wurde unter Solaris entwickelt) schon besser integriert ist. Die Idee wollen wohl einige aufgreifen, “Morton” hat in den Kommentaren einen Link auf ein PDF gepostet, das erste Ideen zusammenfasst (leider keinen Link zu einem Blog oder Wiki, wo man Ideen beisteuern kann).

Es gab auch zahlreiche Hinweise zur Optimierung des Drobo, u.a. ein Hinweis auf ein Tool für den Drobo, was das Zusammenspiel mit Time Machine verbessert, aber leider ohne Link.

Ich bin ausgesprochen erfreut über das viele Feedback und ich denke, wir sollten die Diskussionen nach einem Podcast häufiger hier im Blog aufgreifen und coole Tips und weiterführende Hinweise in Blogposts wie diesem zusammenfassen. Wenn es die Zeit zulässt. Dass wir das Thema Drobo/ZFS im nächsten Podcast wieder aufgreifen werden scheint mir sicher.

Der Mac und die Fernseher

August 29th, 2008 23 comments

Ich habe jüngst die Idee entwickelt, anstatt eines Projektors doch eher einen dieser großen LCD-Fernseher zu kaufen, die einem scheinbar überall zu Dumpingpreisen nachgeschmissen werden. Also startete ich eine Recherche und fand mich bald in einem Dickicht widersprüchlicher Spezifikationen und Versprechungen wieder.

Letztlich ist mir der Fernsehteil weitgehend egal, da ich nicht vorhabe, mit dem Gerät Fernsehprogramme zu schauen sondern ihn primär als großes Display für einen Mac mini zu verwenden, der dann als Media Center usw. usf. yadayada, you know that story.

Also zog ich aus um die Gerät mit meinem MacBook zu testen, wie sie sich beim Anschluss eines richtigen Computers konkret verhielten. Dabei offenbarten sich gleich eine Reihe von Problemen, mit denen ich so vom Start her nicht gerechnet hatte, da ich in meiner digitalophilen Gesamtnaivität nicht mit den langen Schatten der gemeinen Fernsehtechnologie gerechnet hatte.

Getestet habe ich bislang diverse Geräte 40-42-Zoll “Full HD” von Panasonic, Toshiba, JVC, Samsung und Loewe. Ich kann jetzt keine spezifischen Bezeichnungen runterbeten, die scheinen sich auch von Webstore zu Webstore und Produktkatalog zu Produktkatalog nach irgendwelchen geheimen Formeln und Buchstaben und Zahlen zu ergänzen und zu verschieben, deren Innerstes auch Indiana Jones bislang verborgen blieb.

In meinen Tests arbeitete ich mit einem schwarzen MacBook über den Mini-DVI-Ausgang mit einem HDMI-Adapter. Die Erkennung der Fernseher funktionierte durchweg reibungslos, doch ab dann wurde es rauer. Hier eine Liste üblicher Probleme, auf die ich stieß:

  • Die Fernseher torpedierten die Bildqualität mit allerlei “Bildverbesserungsmaßnahmen”, vornehmlich “Schärfe” und “Bewegtbildkompensation”. Dies führt zu widrig zitternden Pixelupdates wenn sich mal irgendwo was ändert, lästigen Pixelschatten und anderen graphischen Ungereimtheiten. Das muss man alles ausschalten.
  • Die wenigsten Fernseher sind in der Lage, eine solche Einstellung als Default _pro Eingang_ zu konfigurieren. Meist handelt es sich um ein globales Setting, was einem beim Betrieb mehrerer Quellen, die nach unterschiedlichen Einstellung dürsten, einen Riegel vorschiebt.
  • Nicht alle “Full HD” Fernseher waren in der Lage, meinem MacBook einen 1080p Zugang (Non-Interlace 1920×1080 Pixel) anzubieten. Entsprechend ging es mit der Interlaced-Variante 1080i zur Sache. Trotzdem bestanden verschiedene Fernseher in ihrem Bildeingangsmenü darauf, dass sie ein 1080p-Signal empfingen, was ich ihnen nicht abnehme.
  • Bei meinem MacBook – und es sieht so aus, als ob das mindestens bei einem Mac mini den ich im Vergleich sah – wird der Bildschirminhalt auf wunderbare Weise auf eine geschätzt 90% kleinere Fläche projeziert. Mal zentriert, manchmal auch leicht horizontal verschoben. Trotzdem liefert das MacBook 1920×1080 Pixel an, die auch alle angezeigt werden – aber eben skaliert. Zwar konnte ich keine offensichtlichen Moiré-Effekte beobachten, habe den Aspekt aber auch zu wenig getestet. Tatsache ist, dass zumindest bei meinem MacBook bei _allen_ getesteten Full-HD-Fernsehern diese Skalierung einsetzt.

Alles in allem spürt man, was der Unterschied zwischen einem Computer-Monitor und einem Fernseher ist. Trotzdem will mir nicht in den Sinn, warum Fernseher mit ihrer sinnlosen Vielfalt an IO-Technik und Anschlüssen billiger verkauft werden als entsprechende Computermonitore (aber vielleicht ist das auch nicht so und nur von mir eine gefühlte Realität).

Mich würden natürlich Eure Erfahrungen mit dem Anschluss von Macs an Full-HD-Fernseher interessieren. Kennt ihr den Skalierungseffekt? Gibt es Fernseher, die problemlos funktionieren? Hat jemand mit dem Apple-TV andere oder auch vergleichbare Ergebnisse erzielt?

Nachtrag: Nach längerer Forschung bin ich schließlich auf ein Modell – ggf. sogar eine Modellreihe -gestossen, die alle genannten Probleme nicht aufweist: der Sony KDL 46-V3000 erkannte problemlos sowohl das Signal des MacBook als auch des Mac mini an. Keine Verzerrung, glaskare Anzeige, so wie man sich das wünscht. Dazu kommt, dass das Gerät seine Settings automatisch per Port speichert, so dass man Dinge wie Motion Compensation, Schärfeverstärkung etc. problemlos auf einem DVB-T Kanal zur Anwendung bringen kann, beim Umschalten auf das Signal des Macs via HDMI aber diese Optionen automatisch ausschaltet. Prima Gerät. Kann ich empfehlen.

AirPort und TimeCapsule: NetBSD auf Apple-Hardware

May 16th, 2008 8 comments

Wie ich schon in den letzten beiden Podcasts berichtet habe, hatte ich so einigen Ärger im Einsatz mit einer AirPort Extreme, an die drei USB-Disks über einen USB-Hub angeschlossen waren. Zwar liess sich TimeMachine mit diesen “AirDisks” seit dem letzten Firmware-Update problemlos einrichten, doch liess die Stabilität arg zu wünschen übrig: im Kern musste ich das Gerät einmal pro Tag durch manuellen Stromentzug neu starten, weil sowohl der File Server als auch das Management Subsystem sich nicht mehr ansprechen liessen (via AirPort Utility). Lustigerweise schaufelte das Gerät auch weiterhin IP-Pakete rein- und raus, so dass man diese Fehlfunktion auch nicht sofort bemerkte. Das Routing- und NAT-Subsystem ist also rock solid.

Wie man sich denken kann habe ich davon schnell die Nase voll gehabt. Meine Lösung war die Flucht nach vorn: der Erwerb einer TimeCapsule (in meinem Fall mit 1TB Platte), die sowohl die AirPort Extreme als auch die drei Festplatten ersetzten sollte. War auch deutlich leiser. Tatsächlich sind die Probleme scheinbar weg. Allerdings war auch die TimeCapsule, solange die drei USB-Platten vorübergehend angeschlossen waren auffallend instabil, so dass ich vermute, dass das Problem tatsächlich am USB-Disk-Betrieb liegt und dass beide Geräte diese grobe Instabilität aufweisen.

Ich finde diese Instabilität bedenklich und frage mich, wie es dazu hat kommen können. Mit USB, File Sharing und Netzwerkdiensten im allgemeinen hat Apple viel Erfahrung und vor allem ausgereifte Software – auf dem Mac.

Nun sind aber AirPort Extreme und TimeCapsule eine Besonderheit: sie laufen im Gegensatz zu AppleTV, dem iPhone und dem iPod touch nicht mit Mac OS X, sondern unter NetBSD (laut nmap in der Version 4.99.4).

NetBSD selbst ist ein schnelles, gut anpassbares und schnelles Betriebssystem. Kein Betriebssystem läuft auf mehr Rechnerarchitekturen und viele Subsysteme und Elemente aus NetBSD wurden in Mac OS X übernommen. Allerdings verfügt es out-of-the-box über diverse Dinge nicht, die für AirDisk wichtig sind wie Unterstützung für das Dateisystem HFS+ und das File-Sharing-Protokoll AFP. Hier muss Apple seine Technologie doppelt anpassen, denn fertige Lösungen gibt es nur für Mac OS X. Das macht Arbeit.

Ich will die Instabilitäten keineswegs auf NetBSD schieben. Sie scheinen mir klar im Anwendungsbereich gelagert zu sein, aber letztlich kommt mir eine andere Frage: wie lange wird es noch dauern, bis auch die AirPort-Familie mit Mac OS X läuft? Wünschenswert wäre es und Apple hätte ein OS weniger zu supporten. Andererseits wäre es auch für Mac OS X ein Gewinn, denn bevor ein AirPort mit Mac OS X läuft muss Apple den ebenfalls schlecht funktionierenden NAT-Dienst auf OS X in den Griff kriegen: macht man viel mit Internet Sharing rum läuft man schnell in irgendwelche Deadlocks wo der natd (NAT Daemon) auf 100% läuft und keine Pakete mehr durchreicht und ähnlicher unangenehmer Quatsch.

Was TimeMachine via AirPort betrifft wage ich den Vergleich mit Spotlight unter Tiger: läuft irgendwie, aber weder beeindruckend schnell noch beindruckend stabil. Es fehlt die Möglichkeit, durch Netztrennung abgebrochene Backups fortzusetzen und auch die Option, das Disk Image auf dem Backup-Medium zu verschlüsseln. Ärgerlich ist auch, dass ein Backup über Netz immer auf einem Disk Image, ein lokales Backup aber immer ohne Disk Image durchgeführt wird. So lassen sich solche Backups nicht abwechselnd lokal oder via Netz durchführen.

Vollkommen unklar ist mir auch, ob der Datentransfer verschlüsselt abläuft. Wünschenswert wäre es, zumal die TimeCapsule ja auch das Backup via Internet (also quasi über den WAN-Port) erlaubt. Das ermöglicht dann auch das Backup von unterwegs. Aber das kann auch schnell zu viel werden.

Was ich Apple aber immer noch am wenigsten verzeihe ist dieses Space-Age-UI von TimeMachine. Der ganze Schnickschnack hilft kein Stück beim Wiederfinden von Dateien und ist in meinem Augen vollkommen useless. Ich hoffe, dass es mit Mac OS X 10.6 verschwindet und durch etwas seriöses ersetzt wird. Aber bitte auch erst nachdem das Subsystem ordentlich poliert wurde. Dankeschön.

Die neue Express-Basestation

March 18th, 2008 1 comment

Es gibt also eine neue AirPort Express Base Station. Schön, wurde auch Zeit. Das offensichtliche ist geschehen: sie unterstützt jetzt auch den 802.11n und a Standard. Das war zu erwarten.

Für mich eher ein Enttäuschung wenngleich es ebenfalls zu erwarten war ist, dass auch das neue Modell nur einen Ethernet-Port mitbringt. Mit einem zweiten Port, der WAN und LAN auseinanderhält wäre das Gerät so dermassen viel flexibler, aber ich denke, Apple kümmert das wenig, was auch nachvollziehbar ist. Die meisten Leute brauche nicht mehr.

Was allerdings auch noch dazugekommen ist, worüber aber nur nebenbei in den Technischen Daten hingewiesen wird, ist die Fähigkeit, via Tunnel auch IPv6 Connectivity herzustellen und ich glaube, die vielfältige VPN-Features sind auch neu. Bleibt zu hoffen, dass die Station stabiler arbeitet als der Vorgänger, der bei vielen Clients und viel Traffic immer mal wieder streikte, auch wenn die typische Nutzung selten ein Problem mit sich brachte.

Was mich wirklich interessieren würde: ob das Teil wie seine großen Brüder auch unter NetBSD betrieben wird.

Return und Enter

February 27th, 2008 13 comments

Es gibt also doch noch eine verborgene Neuigkeit bei den neuen MacBooks und MacBook Pros: die Enter-Taste wird durch eine Option-Taste ersetzt. Die Möglichkeit, “Enter” zu drücken bleibt aber erhalten: wie bisher kann man fn-Return drücken.

Ich vermute mal, vielen MacBook-Benutzern war weder klar, dass diese auf deutschen Keyboards mit einem Symbol aus einem Dach mit einem Strich darüber gekennzeichnete Taste überhaupt “Enter” war, noch was die spezifische Bedeutung dieser Taste ist. Dies betrifft in verstärktem Masse Umsteiger von Windows oder Unix/Linux-Systemen, für die Enter und Return in der Regel das selbe ist. Der ASCII-Zeichensatz kennt ebenfalls nur das Carriage Return.

Aber es gibt einen Unterschied, auf dem Mac ist er meiner Auffassung nach sogar so substantiell, dass es hier auch nochmal sinnvoll erscheint, die Entscheidung zur Layout-Änderung auf den Book-Keyboards noch einmal zu analysieren.

Grundsätzlich muss man verstehen, dass Mac OS X (wie auch schon Mac OS), einen Unterschied macht zwischen diesen Tasten. Dieser unterschiedliche Behandlung wird zwar von vielen Programmen in einer Einzelfunktion zusammengeführt, so dass man das nicht merkt, aber es gibt einen Bereich, da schlägt es immer durch: das User Interface.

“Carriage Return” ist dazu gedacht, eine Zeile abzuschliessen und den “Wagen zurücklaufen” zu lassen. “Enter” wiederum ist dazu gedacht, eine Eingabe abzuschliessen. Wo macht sich das bemerkbar? Wählen wir ein Beispiel:

In iTunes gibt es ein Info-Fenster für Audio-Dateien. Dies ruft man mit Apfel-I auf. Dann erhält man ein Dialog-Fenster mit einem OK-Button rechts unten und mehreren Tabs. Wählt man nun den Tab “Lyrics” aus, dann erhält man ein großes Eingabefeld für den Liedtext. Hier kann man nun mehrere Zeilen Text eingeben – eine neue Zeile erhält man durch Drücken von Return. Wenn man aber nun den Dialog mit der Tastatur beenden möchte – also quasi mit der Tastatur auf OK drücken möchte – dann nimmt man Enter.

Ich selbst fand diese subtile Unterscheidung immer cool und ich habe mir grundsätzlich angewöhnt, Dialoge immer mit Enter abzuschliessen und nicht mit Return. Das geht auch prima auf meinem MacBook, denn ich habe ja eine Enter-Taste rechts unten auf meiner Tastatur. Womit wir bei der Ankündigung des Tages wären: ab sofort entfällt dieser kurze Weg und es müsste fn-Return gedrückt werden.

Ich muss sagen, dass die Änderung okay geht. Eine zweite Option-Taste wird sicherlich täglich von Millionen Menschen vermisst, aber die Enter-Taste blieb doch den meisten verborgen. Trotzdem hoffe ich, dass Apple nicht einiges Tages die Enter-Taste Enter-Taste sein lässt und ganz Windows und Linux-konform sie mit Return gleichsetzt. Das wäre für die konsistente Tastatur-Bedienung des graphischen User Interfaces ein großer Verlust.

Alles neu!

February 26th, 2008 4 comments

Neue MacBooks!

(schneller, größere Platten)

Neue MacBooks Pro!

(2,4/2,5 GHz, viel größere Platten, immer noch kein neues Design.)

Irgendwo habe ich was von MultiTouch gelesen, finde bei Apple aber nichts dazu.

Ist Leo eigentlich im Besitz einer Zeitmaschine, oder wie schafft er das immer so schnell zu sein?

Mal Luft holen

February 18th, 2008 13 comments

Ich war heute mal wieder bei Gravis in Berlin, um mal einen Blick auf das MacBook Air zu werfen, von dem ich annahm, dass es dort ausgestellt sein würde. Dem war dann auch so, allerdings nur ein einziges Modell, das mit gleich zwei Bewegungssensor-Alarmkabeln versehen war, so dass man es nicht mal richtig in die Hand nehmen konnte.

Mein erster Eindruck war: groß genug, klein genug. Dann hob ich das Gerät mit einer Hand an und siehe da: keinen nennenswerte Belastung. Wenn ich mein MacBook mit einer Hand aufnehme wird es schon brenzlig, da ich Gefahr laufe, dass es mir entgleitet. Mit dem Air schien das kein Problem. Ich kenne zwar die genauen Gewichtsmaße der Geräte, aber man muss es eben selbst anfassen, um zu verstehen, wie sich das Gewicht auf das Tragefühl auswirkt.

Von außen sieht das Teil doch deutlich eleganter und zurückhaltender aus, als ich befürchtet hatte. Die Klappe mit den Schnittstellen war allerdings ausgeklappt und es steckte ein rotes USB-Kabel darin. Ich fragte den Verkäufer, ob ich das mal herausziehen könnte und wurde belehrt, dass es sich bei dem Kabel um einen weiteren Diebstahlsschutz handele. Ich fragte, ob es nicht einen Weg gäbe, das trotzdem mal zu entnehmen, damit ich mir einen Eindruck von der Optik des Gerätes ohne ausgeklappte Schublade machen könnte. Die Folge war eine mindestens oberlehrerhafte und verdammt nah an einer Unverschämtheit rangierende Zurechtweisung, dass das nicht ginge und ich doch hier bitte nicht widersprechen soll. Kundenbehandlung im Berliner Einzelhandel ist immer wieder ein Erlebnis.

Nachdem ich ihm mehr oder weniger unmissverständlich zu verstehen gegeben habe, dass ich nur weil ich hier mit potentieller Kaufbereitschaft Zeit für den Besuch seines Ladens aufbringe nicht bereit bin, mich wie einen Idioten behandeln zu lassen klickte ich noch eine Weile ungerichtet auf der Maschine herum und konnte keine negativen Dinge feststellen. Ich zog dann in den ersten Stock ab, um mich von den Mängeln des Apple TV-Updates selbst zu überzeugen.

Im ersten Stock wurde mir dann prompt und vergleichsweise freundlich eine Demo angeboten. Ich klappterte flugs die beiden mir wichtigen Features ab: das Abonnieren von Podcasts und das Ansprechen anderer AirTunes-Geräte – beides Fehlanzeige. “Ich warte dann mal auf Take 3″, meinte ich zu dem Verkäufer, dem ich vorher noch die Bedeutung des Abonnierens eines Podcasts im Gegenastz rum reinen Download einzelner Podcast-Episoden erklärte und schlich mich wieder von dannen.

Irgendwie machen mich meine Besuche bei Gravis in letzter Zeit nicht glücklich. Aber das MacBook Air wird glaube ich ein Renner.

MacBook Air: Erste Reviews

January 24th, 2008 1 comment

Bei All Things Digital, bei Newsweek und bei USA Today. Die Kurzversion: “Given the compromises, I don’t expect anyone to use Air as their only computer. But it is a yummy machine for people who spend a lot of time traveling.”

[via]

Gedanke

January 15th, 2008 2 comments

Ist eigentlich schon jemandem aufgefallen, dass mit dem MacBook Air endlich mal eine Aussage getroffen wurde, auf welcher Seite Apple im noch immer noch nicht komplett ausgetragenen Kampf HD DVD vs. BluRay steht?

Kann man deutlicher einen Mittelfinger zeigen?

Neue Macs lassen mich schaudern

January 8th, 2008 5 comments

Wenn eine Ankündigung wie ein neuer Mac Pro auf der MacWorld nichts zu suchen hat, dann frage ich mich ernsthaft, mit welcher Überraschung wir dieses Mal zu rechnen haben. Andererseits ist gediegene Modellpflege auch nichts außergewöhnliches. Mein Tip: es wird sich wieder alles um die iPhone-Plattform drehen.