Noch ein iPhone-Test. Wirklich.
Der vielleicht beste iPhone-Test ever. Nach dem Klick. Read more…
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Da ich ja leider, leider weder Objective-C kann noch irgendwie in Cocoa drinstecke, werde ich mit dem tollen, neuen iPhone SDK wohl nicht mehr machen, als ein wenig damit rumzuspielen und es dann wieder sein zu lassen.
Für mich wesentlich interessanter ist da für mich schon die Möglichkeit, “Web Applications” zu erzeugen. Ganz ähnlich wie bei Dashboard Widgets handelt es sich dabei um HTML-Dateien, die mit JavaScript manipuliert werden können – das ist meine Welt. Diese Web Applications lassen sich recht einfach mit DashCode zusammenklicken und können dann im iPhone Simulator gestartet werden. Später werden diese Seiten dann ähnlich wie echte Programme auf dem iPhone gespeichert werden können, wodurch sie auch unter widrigen Internetbedingungen schnell zu bedienen sein werden.

Die so erzeugen Web Applications lassen sich mit Einschränkungen sogar auf aktuellen iPhones starten: man muss das fertige Web App dazu auf einen WebServer legen und kann es dann via Mobile Safari aufrufen. In meinen kurzen Tests konnte ich keinen einzigen unterschied zwischen der Safari Version des Simulators und dem echten Browser finden, trotz unterschiedlicher Versionsnummer.
Ein extrem hässliches Beispiel gibt es hier für euch.
Zu meiner großen Überraschung konnte ich jedoch bisher keinen Hinweis auf das HTML5 Database Object finden, obwohl dieses nun schon seit einigen Monaten in WebKit schlummert. Diese neue Funktionalität ermöglicht es Webseiten auch große Mengen an Informationen lokal auf dem Gerät des Benutzers zu speichern, eine Technik, die geradezu danach schreit auf Mobiltelefonen mit langsamer Internetanbindung eingesetzt zu werden. Laut dem Film “iPhone SDK for Web Developers” sollten Database Object und ein paar andere Hübschigkeiten wie Gestenerkennung und Fullscreen-Mode mit der neuen Version (und damit dem SDK) gehen. Tun sie aber nicht. Habe ich das falsche SDK?
Hat eigentlich schon jemand den SDK-Simulator gejailbreaked?

(Ich bin eigentlich schon fast zu stolz auf mich, es geschafft zu haben, ein vanilla Cocoa Touch App mit einem eigenen Icon zu versehen.)
Noch so ein Updatebericht…
Was macht man an einem nüchternen Freitag abend? Genau, endlich mal das Update auf 1.1.3 Installieren. Meine bisherigen Versuche mit dem iPhone Hacking endeten immer in nächtelangen Disastern: zuerst habe ich mir das Baseband zerschossen, danach wollte jailbrekame.com nicht.
Diesmal jedoch ging alles extrem glatt: Mit OneSIM das Baseband von AnySIM 1.1 resetet, frisches 1.1.1 draufgespielt, Jailbreak klappte auf Anhieb, (angeblich nicht mehr notwendiges) OktaPrep drauf, 1.1.2 installiert, AnySIM 1.2.1u durchgespielt und dann den offiziellen 1.1.3 Installer ausgeführt. Schwups, schon konnte Springboardicons hin und herschieben. Oder doch eher: schwuhuhuhuhuhups – er dauert alles in allem doch recht lange, der Update-Prozess – 2-3 Stunden sollte man auf jeden Fall einplanen.
Alles super, alles Klasse, bis ich auf die Idee gekommen bin das Root-Passwort zu ändern. Ich hatte einige Warnungen zu dem Thema gelesen. Kleiner Tipp von mir: lasst es, die Warnungen stimmen! Nach dem Ändern des Passworts mag das Springboard nicht mehr und das iPhone ist im wesentlichen wieder bereit für die Prozedur, die ich doch gestern erst…
Mein iPhone liegt also gerade neben mir und lädt die Daten für das 1.1.3 Update … schon wieder.
Wenn es nicht mein Telefon wäre, mit dem ich da die ganze Zeit rumspielen würde, könnte ich so einen Jailbreak mittlerweile vermutlich mit durchaus erträglichen Pulswerten durchführen.
Aber man lernt ja mit jedem Versuch dazu, und darum hier meine Erfahrungen in ungeordneter Reihenfolge:
- Entgegen anderslautender Gerüchten und Befürchtungen, ist es auch mit iTunes 7.6 kein Problem, alle für den Jailbreak notwendigen Schritte durchzuführen: sowohl der Restore auf 1.1.1 als auch das Update auf 1.1.2 klappten Problemlos.
Und da ein Jailbreak nach meinen Erfahrungen nur im Glücksfall auf Anhieb klappt, hier mal ein paar Erfahrungswerte, die so nirgendwo stehen:
- Wenn der Jailbreak bei mir geklappt hat, dann immer in unter einer Minute. Es gibt immer wieder Seiten, die Empfehlen fünf Minuten oder länger zu warten. Das ist zu viel, zumindest wenn man schnelles DSL hat.
- Nach einem offensichtlich gescheiterten Jailbreak wusste ich nicht, ob es notwendig ist, die Firmware erneut zu restaurieren. Ich habe eben gerade einen erfolgreichen Jailbreak direkt nach einem gescheiterten ausgeführt, nur das iPhone habe ich dazwischen neu gestartet.
- Es scheint nicht verkehrt zu sein, das iPhone während das Jailbreaks am USB Port zu haben. Überhaupt gibt es während eines kmopletten Restore/Jailbreak/Update/Update Prozesses nicht einmal die Notwendigkeit das iPhone vom Mac zu trennen. Das schont den Akku.
- Die Chanchen auf einen erfolgreichen Jailbreak steigen dramatisch, wenn sich das iPhone unbeobachtet fühlt. Nicht die ganze Zeit aufs Display starren, sondern so tun als ob man das Gerät eigentlich schon vergessen hätte. Aber nicht gespielt-sorglos pfeifen, das durchschaut es.
- Es ist nicht möglich, ein mit 1.1.3 (und vermutlich auch mit 1.1.2) erstelltes Backup auf ein 1.1.1 iPhone zu überspielen. Das ist aber überhaupt kein Problem: das 1.1.3 Update empfiehlt sowieso, alle Daten vom iPhone zu löschen – ihr braucht die Daten eh erst am Ende des Prozesses wiederherstellen.
- iTunes ist schlau, und löscht nicht einfach alte Backups, wenn man ein neues Telefon mit selben Namen anlegt. Ich glaubte schon meine gespeicherten SMS nie wieder zu sehen.
Das Update auf 1.1.3 bringt übrigens nicht dramatisch viel, und vieles geht auch nicht mehr. Die Lokalisierung klappt erst nach einmaliger Benutzung von LocateMe oder Navizone und ist zumindest im o2 Netz eine Katastrophe – Navizone erreicht viel bessere Ergebnisse die Ergebnisse sind jetzt deutlich besser als noch gestern jetzt gerade findet er mich auf ca. 20 Meter genau, und vorhin bei einem Test im Auto varierte der Abstand zwischen ca. 50m und “shit, das macht ja schon Angst, so genau ist es”. Umsortierbare Icons kann auch Customize (wenn auch nicht so hübsch) und es läuft ein Haufen Zeug eben plötzlich nicht mehr, wie z.B. SMSD.
Falls ihr euch also fragt, ob sich ein Update schon jetzt lohnt, dann wartet lieber noch ein paar Wochen: möglicherweise Funktionieren eure liebgewordenen Programme nicht mehr und die Vorteile halten sich wegen des noch fehlendes SDKs noch ziemlich in Grenzen – 1.1.3 ist bisher eher so ein Update, dass ein normales iPhone auf das Niveau eines gejailbreakten bringt.
Und mein iPhone bekommt gerade seine Musiksammlung zurück…
Bei SMS Text News gibt es einen interessanten Artikel (oder einfach nur Gedanken) über Apples iPhone-Strategie und warum sie dazu führen wird, dass das iPhone nicht die gesetzten Ziele erreichen wird.
Been into an Apple store of late? Go in, next time you’re passing — and watch. Watch for the tens or hundreds of people (at the weekends in busy shopping centres) crowding around the iPhone stall. They’re all peering. They’re all enjoying. They’re all oohing and ahhing and pressing buttons.
They’re not buying.
But they would.
Immer mehr iPhone- und iPod-touch-kompatible WebClip-Dienste bereichern das mobile Netz. Gestern habe ich mir miofio angesehen und obwohl ich mir wünschen würde, dass man auch im europäischen Raum dazu übergeht sich Namen auszudenken, die sich der Nutzer merken kann, war ich sehr zufrieden.
Eine gut gegliederte Linksammlung öffnet im mobilen Browser nicht die jeweilige Seite, sondern legt auf Wunsch den dazugehörenden Web-Clip inkl. Icon an – für den zukünftigen, einfachen Zugriff auf die entsprechende Seite ist somit gesorgt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger tut miofio und spart dem Nutzer damit einiges an Zeit. Nette Sache, das.
Gebloggt wird unter blog.miofio.com, und iBrowser tippen einfach miofio.com ein.
Besitzer eines iPhones in dem nicht die SIM-Karte des Verkäufers steckt (T-Mobile, Orange, AT&T…) sollten ganz dringend die Finger vom Firmaware-Update lassen, da nach dem Update keine fremden SIM-Karten mehr funktionieren, auch nicht bei offiziell entsperten iPhones!
Ich gebe zu, ein wenig die Hosen voll zu haben und mir deshalb so recht keine Weissagungen für die anstehende Keynote getraut habe, weil ich zuletzt immer so falsch lag. Allerdings kam nun John Gruber aus der Reserve und ich muss zugeben, dass ich mich seinen Voraussagen weitgehend anschliessen kann. Mit ein paar Ausnahmen. Ich will genauer werden, aber lest Euch das erstmal durch. Fertig? Okay.
Ein Subnotebook wird es wohl geben und kein Tablett. I agree.
Seinen Wunsch nach einem “Ubiquitous networking” kann ich zwar irgendwie nachvollziehen, finde ihn aber nicht so wichtig, da ich mit dem Networking Setup in Leopard eigentlich recht zufrieden bin. Ich bezweifele auch, dass ein solches automatisches Handover problemlos zu realisieren wäre. Dazu kommt, dass ein solches Feature in einem Dot-Dot-Release von Leopard eher unwahrscheinlich wäre. Aber irgendwas ist ja “in der Luft”.
Das Wiedereinschalten von Wireless Backups hielte ich persönlich für sehr wünschenswert, allein weil ich mir genau wegen dieses Features im Vorfeld eine AirPort Extreme erworben hatte und jetzt ein wenig doof dastehe. Das technische Problem war wohl, dass die AirPort Extreme kein garantiertes Wegschreiben von Blöcken über das Netz garantieren kann und es möglich gewesen wäre, dass Backups unvollständig sind obwohl der Mac glaubt, es wäre alles prima. Who knows. Ich wüsste vor allem mal gerne, welches Betriebssystem auf der AirPort Extreme läuft – ob es wirklich NetBSD ist, wie einige behaupten oder OS X, wie ich glaube.
iTunes Filmverleih wird es geben. Macht auch total Sinn und wird erfolgreich sein.
Eine neue Version von Apple TV erwarte ich dringend und es ist tatsächlich eine meiner größten Hoffnungen. Apple TV ist ja über das Jahr kräftig verspottet worden, aber das lag meiner Meinung nach vor allem daran, dass die Leute nicht verstanden haben, worum es sich dabei handelt. Alle blickten auf das Gerät als eine Art Mini-Mac-Mini und sahen zu wenig Features. Für mich ist Apple TV eher ein Wohnzimmer-iPod und als solchen fand ich das Teil eigentlich prima. Mich persönlich vom Kauf abgehalten haben zwei andere Details: die Nichtunterstützung von Composite-Video (habe noch eine alte TV-Büchse ohne Component-Video) und die Nichtunterstützung von AirTunes, für die ich nicht das geringste Verständnis habe. Meine Befürchtung: das neue Apple TV wird ein DVD-Laufwerk und eine deutlich bessere Software haben – aber nicht die von mir vermissten Features.
Ob die Musikindustrie es sich wirklich leisten kann, Apple Non-DRM-Musik vorzuenthalten ist mir unklar. Wenn sie es tun werden sie sich weiterhin wenig Freunde machen und eher Umsatz einbüssen als langfristig was davon zu haben. Der iTunes-Store wird den Angriff von Amazon überleben und am Ende könnte man das Non-DRM ggf. sogar einklagen. Man bedenke übrigens, dass Amazon nur in den USA verkauft, iTunes in vielen weiteren Ländern einschließlich Europa.
Ich denke, dass das iPhone auch in diesem Jahr wieder einen Großteil der Keynote einnehmen wird. Ich denke, Steve Jobs wird ausführlich darlegen, mit welchen Anwendungen demnächst zu rechnen ist und wie Apples Strategie sein wird, diese Programme auszuliefern, zu verkaufen und zu installieren. Ein RAM-Upgrade für das iPhone auf 16 GB halte ich für Wahrscheinlich (und hoffe auf einen 32 GB iPod touch) und außerdem könnte ich mir eine Präsentation von OS X 1.2 oder 2.0 vorstellen. Ich meine Apple wird versuchen im Bereich User Interface noch mal kräftig nachzulegen um den anderen zu zeigen, wo der Hammer hängt und dass sie sich auch 2008 auf Marktanteilverluste einstellen können.
Was für ein Spielzeug! Seit Anfang Dezember habe ich jetzt mein iPhone, und nachdem ich einiges an Blut, Schweiß und Tränen investieren musste, funktioniert mein iPhone nun sehr zuverlässig im Netz von O2.
Dank des Jailbreaks kann ich einen Berg an 3rd Party-Apps nutzen: neben einem großen Haufen Schrott gibt es auch einige großartige Perlen. Meine persönlichen Favoriten werde ich Euch jetzt vorstellen.
NetNewsWire
Seit Jahren liebe ich NetNewsWire auf dem Mac. Und seit ein paar Wochen lese ich meine Feeds auch auf dem iPhone. Denn NetNewsWire lässt sich mit NewsGator synchronisieren und NewsGator wiederum bietet ein großartiges Web Interface fürs iPhone. Die Integration mit NetNewsWire ist gut gelungen: so erscheinen auf dem iPhone ausschließlich neue Artikel, und keine die man bereits auf dem Mac gelesen hat. Anders herum lassen sich Artikel vom iPhone aus als gelesen markieren sodass man sie auf dem Mac nicht noch mal zu Gesicht bekommt. Der NewsGator RSS Reader ist eine der am besten auf das iPhone angepasste Seiten die ich kenne. Und da es sich um eine Website handelt läuft sie problemlos auch auf allen nicht gehackten iPhones.
SMSD
Es macht wirklich Spaß mit dem iPhone SMS Nachrichten zu versenden. Die iChat Blubern sehen hübsch aus, und Dialoge lassen sich auch lange Zeit später noch angenehm einfach nachvollziehen. Die Einfache Bedienung verleitet dazu deutlich mehr Nachrichten zu verschicken.
Andere, recht triviale Funktionen hat Apple bisher jedoch vergessen. Mit SMSD kann man Nachrichten an mehrere Empfänger verschicken, weiterleiten und als Template speichern. Besonders schön ist das SMS-Backup via Mail.
iPhone Matte
Die iChat Sprechblasen sehen schon sehr bonbonartig auf. Abstellen lässt sich dies mit iChat Matte. Auf dem iPhone ist dies nicht anders: zu bonbonartige Blasen, die man abstellen kann mit iPhone Matte.
Am besten installiert man das ganze mit Customize.
Customize
Mit Customize kann man nahezu jedes Bedienelement des iPhones austauschen. Viel wichtiger jedoch ist die Möglichkeit, die Reihenfolge der Programme im Springboard festzulegen. So kann man andere (und mehr als vier) Programme ins Dock legen oder auch nicht gebrauchte Programme komplett ausblenden – wer braucht schon wirklich dieses Aktien-Programm?
iFon
Wer über einen Fon-Router verfügt, kann sich auch mit seinem iPhone in jedes Fon Netzwerk einwählen. Ein wenig einfacher geht dies mit iFon: einmal Zugangsdaten eingeben, “Auto” klicken und schon sucht sich das iPhone einen Fon Hotspot und verbindet sich mit diesem. Ganz so einfach ist es dann leider doch nicht: meist muss man den Hotspot manuell auswählen, aber das einloggen klappt dann.
TuneWiki
Ich liebe es mehr oder wenige vertraute Musikstücke mitzuschreien. Und wenn mir jetzt unterwegs nach Karaoke ist, oder ich einfach nur den ganzen U-Bahn-Wagon für mich allein haben will, dann tippe ich TuneWiki an: Programm starten, Song aus der eigenen iTunes Bibliothek wählen, und sich den Text zum Lied anzeigen lassen, gröhlen. Manchmal sind die Texte noch nicht zum Lied synchronisiert, dann bekommt man die Gelegenheit TuneWiki durch Tippen aufs Display ein wenig schlauer zu machen. Die Texte müssen für jedes Stück aus dem Netz geladen werden, was aber auch mit GPRS mehr als schnell genug geht.
MobileScrobbler
MobileScrobbler ist ein Last.FM Client für das iPhone. Das Programm zeichnet auf, welche Musik man mag und leitet diese dann an Last.FM weiter. Aus diesem Hörprofil generiert der Dienst dann Musikempfehlungen, die man dann – na klar – wieder direkt auf seinem iPhone hören und auch direkt bei iTunes kaufen kann. Darüber hinaus liefert das Programm noch Informationen zum gerade laufenden Song und dessen Interpreten.
Leider kann ich noch keine Aussage über die Qualität der Empfehlungen machen – bisher habe ich MobileScrobbler noch nicht mit ausreichend Musik trainiert.
iPhone Apper
Natürlich muss auf das eigene iPhone auch ein eigenes Programm drauf. Wenn man jedoch, so wie ich, kein Objective-C kann dann muß man eben improvisieren. Mit iPhone Apper kann man aus einer beliebigen URL und einem PNG Icon ein Bookmark-Programm erscheinen, dass dann im Springboard erscheint. Freunde lassen sich durch dieses Icon nicht wirklich beeindrucken, so ein wenig Individualismus fürs iPhone muss jedoch sein.

iTransmogrify!
Es ist toll, dass das iPhone YouTube Videos abspielen kann. Wenn man jedoch bei Surfen mit Safari auf ein YouTube Video stößt kann man nicht in die Röhre schauen sondern schaut in die Röhre (5€ in die schlechte Wortspielkasse) – statt des Videos sieht man nur eine blöde blaue Kiste. Das kleine Bookmarklet iTransmogrify wandelt solche blauen Kisten in hübsche Vorschaubilder um. Durch antippen lassen diese Videos dann endlich doch anschauen. Eigentlich hätte schon Apple an diese Funktion denken sollen – und so schick wie sie umgesetzt ist, hätte sie durchaus auch von Apple stammen können. Wenn mich der Blick in den Quellcode nicht täuscht, dürfte iTransmogrify demnächst auch mit Dailymotion Videos und einigen Flash-mp3-Playern laufen.
Auch dieses Programm läuft auch auf nicht gehackten iPhones.
Was ich weggelassen habe
SummerBoard: ein kompletter Ersatz für das Springboard. Damit kann man den Startbildschirm extrem detailliert den eigenen Bedürfnissen anpassen. Weil ich jedoch kein Theme fand, dass mir auch nur ansatzweise gefällt, habe ich dieses Programm wieder deinstalliert.
Stack: Rüstet ähnlich wie im Leopard-Dock einen Stack nach. Ist leider ziemlich hässlich und macht keinen sonderlich stabilen Eindruck.
Taskbar Notifier: zeigt ein kleines Icon neben dem Akkufüllstand an, wenn eine neue SMS oder Mail da ist. Sieht exakt so aus, wie es Apple hätte machen sollen. Leider blieb das Icon bei mir oft noch eine Weile stehen, wenn nichts neues mehr da war, was mich mehr verwirrte als zu helfen. Eine neue Version zeigt auch verpasste Anrufe an und soll wohl schneller sein – vielleicht riskiere ich ja doch noch mal einen Blick.
gpSPhone: Dieser GameBoy Advance Emulator ist in der Theorie ganz toll, in der Praxis leider jedoch viel zu langsam.
OpenTTD.app: eine Wirtschaftssimulation – man muss Eisenbahnen bauen und Geld verdienen. Ist leider überhaupt nicht ans iPhone angepasst, sodass es kaum bedienbar ist.
Labyrinth: alle finden dieses Spiel ganz toll, ich finde es so lala. Obwohl es schon beeindruckend ist, wie sensibel diese Beschleunigungsmesser sind.
Sudoku von Freeverse: Viel. zu. loading. loading. loading. loading. loading. loading. loadnig … langsam.
Wenn eine Ankündigung wie ein neuer Mac Pro auf der MacWorld nichts zu suchen hat, dann frage ich mich ernsthaft, mit welcher Überraschung wir dieses Mal zu rechnen haben. Andererseits ist gediegene Modellpflege auch nichts außergewöhnliches. Mein Tip: es wird sich wieder alles um die iPhone-Plattform drehen.
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