MM096 Am Rand zu 2D-Land

Gerade mal eine Woche Verschnaufpause seit der iPhone-5-Keynote und wir versuchen trotz eklatanten Mangels an entsprechenden Geräten erste Schlüsse zu ziehen. hukl ist heute nicht mit dabei, dafür begrüßen wir Clemens als Sendungsgast, der viel beizutragen hat.

Show Notes vorerst nur in Rohform

99 Gedanken zu “MM096 Am Rand zu 2D-Land

  1. Tim der mit Gitarre-Musik nichts anfangen kann. :)

    Latenz: Ein Musiker merkt Latenzen deutlich. Unter 4ms sind je nach Musikrichtung passabel. Alles über 4ms ist verrückt. Es Echzeitmonitoring (ohne Latenzen bzw. nahezu 0ms) um zu musizieren. Auch Sänger müssen sich noch einmal über Kopfhörer hören da sie im Tonstudio oder Live im Mix der Instrumente ihre eigene Stimme nähmlich nicht mehr hören können. Bei Podcastern bzw. Sprachaufnahmen mit geringer Umgebungslautstärke braucht man die eigene Stimme nicht noch einmal zu verstärken/monitoren. Probier es aus. 20ms sind ein deutliches Echo, 10ms = immer noch fürchterlich, unter 10ms wird es erträglicher. Wenn du exakt auf Timing sprechen musst können 6ms immer noch zu viel sein. Bei Technomucke sind solche Latenzen nicht vorstellbar. Da driftet das Drumkit schon fast in den off-beat und bekommt einen jazzartigen Swing.

    Ich selbst benutze für Gitarren-Demos zu Haus ein sehr simples Audio-Interface von Line6 (UX 2), welche sich überwiegend auf Gitarrenequipment spezialisiert haben. Mit Latenzen weit unter 1ms kann dort das aufgenommene Signal abgehört werden bevor es ist den PC geht. Dazu können über einen DSP-Chip mit geringer Latenz in Echtzeit (unter 1ms) Effekte benutzt werden. Die Effekte werden im PC noch einmal in hoher Qualität per Software zum aufgenommenen rohen Signal hinzugerechnet. Für Demo und Home-Recording ist die Lösung billig, mobil und braucht kaum Equipment ausser dem Line6 Gerät, Gitarre, Notebook, Monitorlautsprecher/Kopfhörer.

    Ich hab nicht genau rausgehört was Tim mit seinem Tascam Gerät und Skype meinte. Gibt von Zoom die H Serie (Fielrecorder). Bei Musotalk wurde kürzlich von dem Herrn ohne Haare das kleinste Zoom H1 gestest. Ein portable Stereo aufnahme Gerät mit Audiointerface und Monitoringfunktion. Wurde bei Musotalk als Skype-Audiointerface für die Podcasts benutzt an einem MacBookPro benutzt von dem Herrn ohne Haare. Soll wohl auch zum Tonsyncronisieren von Videoaufnahmen geeignet sein. Siehe Musotalk Videos vom September.

    • Ich lade den Podcast erst, daher weiß ich noch nicht worauf du anspielst. Jedoch sind ungleichmäßigkeiten teilweise durchaus erwünscht.

      Bei sehr, sehr vielen Beatles Liedern wurde es so gemacht, daß die Stimme zweifach eingesungen wurde. Das hört man auch sehr gut, dass zweimal die selbe Stimme singt.
      Beim zweiten Mal einsingen ist es nicht millisekundengleich zum vorher gesungenen. Und doppelt. Das gibt einen satteren, voluminöseren Sound.
      Heute geht das elektronisch, indem man die Stimme zweimal einspielt, und die zweite Spur variabel verzögert/beschleunigt.

      Z. B bei ” A Hard Day’s Night” sehr gut zu hören.

    • Rechnet mal aus wie lang der Schall von einer 3 Meter entfernten Gitarrenverstärker braucht um an dein Ohr zu kommen. Redet über Technik aber nicht über musizieren, da habt ihr wirklich keine Ahnung und es wird sehr viel Stuss geredet.

      • 3m / 330m/s = ca. 9ms. Schon klar. Wenn Du einen Probenraum hast der so groß ist, dass Du 3m vom Amp wegstehen kannst, dürftest Du Dich glücklich schätzen können. Bei mir sind es eher 1-1,5m.

        Ich würde mal die These aufstellen, dass das Hirn bei Luftschall eher eine vernünftige Latenzkompensation macht, als wenn Du Kopfhörer trägst. Zumindest sind die Latenzen dann besonders unangenehm.

        Mein persönlicher Eindruck:
        20ms – komplett unerträglich
        10ms – zur Not kann man das machen
        5ms – völlig Ok, weniger braucht’s nicht.

  2. Zum Thema Apple Store:

    In Frankfurt gab’s zuerst den in der Innenstadt, und danach den in der Mall (im Main-Taunus-Zentrum) weiter draußen.
    Und es gibt sie beide noch ;)

  3. Das Tascam iU2 ist das einzig umfangreichste Audio-Interface für iOS Geräte derzeitig am Markt. Zwar sehr klobig aber mit direct monitoring über Kopfhörer und Line Out, Adapter für XLR Mikro Eingang, Phantom-Power für Mikros.

  4. Ich emuliere meinen Gitarrensound komplett. Da kommt Ende ne Latenz von 6ms bei rum, damit kann ich durchaus auch noch punktgenauen Deathmetal spielen. Aufnahmen würde ich aber damit auch schon eher nicht mehr machen.

    Bei über 10 ms merkt man dann das Handbewegung und Sound verschoben sind, ab da ist das ganze im Prinzip kaum mehr brauchbar.

  5. Bei iOS6 Maps hat euch wohl die sexy 3D-Funktion den Kopf verdreht? Das ist ein derber Rückschritt für mich (gesuchte Orte werden fast nie richtig erkannt, keine Streetview, schlechtes Routing, insgesamt hässlicher).

  6. Sehr gute Sendung, auch sehr kritische Anmerkungen und viele technische Details zum neuen Gerät. Danke dafür. Bin auch dafür, sofern realisierbar, Clemens öfter an der Sendung teilnehmen zu lassen. Er hat der Sendung wirklich gut getan, hat viel inhaltliches beigetragen und große Abwechselung gebracht. Ihm könnte ich echt Stundenlang zuhören, dank zwei CRE Folgen geht das ja schon mal halbwegs ;).

    Generell haben mir die kritischen Anmerkungen zum iPhone 5 sehr gefallen, gut das diesmal nicht alles hoffnungslos in den Himmel gelobt wurde. Das iPhone 5 ist für 4S Besitzer sicherlich aussitzbar, so werde ich es wohl auch machen.
    Die mangelnde Kompatibilität mit den hiesigen LTE Netzen hält mich zum größten Teil davon ab, die Preiserhöhung ist auch weiterhin sehr kritisch zu betrachten und die dazu passenden Tarife der Telcos sind auch eher schmerzhaft in meinen Augen.

    Bei den Earpods hält sich meine Begeisterung ja auch eher zurück, ich kann einfach nicht glauben, das diese Plastikdinger (glatt) sich gut in allen Ohren halten werden. Angeblich klingen sie erheblich besser, aber ich glaube nicht, dass sie sich mit höherwertigen Kopfhörern vergleichen lassen. In dieser Preisklasse gibt es von marktbegleitenden Herstellern sicherlich besseres.
    Die bisherigen Kopfhörer der iPhones/iPods waren ja zugegebenermaßen ein absolutes Graus. Sowas schlechtes habe ich ja noch nie gehört, daher kann bei mir wohl auch keine rechte Begeisterung für die neuen Kopfhörer aufkommen.

    Weis jemand, ob man die Dinger im Apple Store mal testen kann. Vielleicht kann man sich dann eher überzeugen.

    Trotzdem, sehr gute Sendung, hat mir sehr gefallen, auch gerade wegen Clemens hat sie Sendung ordentlich Pepp gehabt. Danke!!

  7. Ich erlebe WebDAV von Google als wesentlich flexibler als iCloud-Kalender, weil man fürs Teilen von Kalendern nicht auf die Apple-Welt beschränkt ist. Auch ein Vorteil von Google ist, dass man Kalender à la Microsoft Exchange auf die Zeiten beschränkt teilen kann, das heisst andere Personen sehen die belegten Zeiten, aber nicht deren Beschreibungen.

    Leider ermöglicht Apple keine gleichzeitige Synchronisation mit iCloud und Google. Ich würde bei den Adressen beispielsweise gerne meine Adressen und Kalender sowohl mit iCloud als auch Google synchronisieren …

  8. Super Folge, Clemens darf gern öfter dabei sein :) Zum Beispiel wenn die Themenlage mal eher dünn ist oder jemand von den anderen fehlt.
    Die Panoramafunktion war schon in iOS5.1 versteckt hat aber grausig funktioniert.
    Was Mumble angeht hörte sich das was Tim sagte ja ganz gut an, kann da jemand einen Server empfehlen? :)

  9. @Clemens

    Ich hoere gerade den Podcast, und welch ein Zufall…
    Momentan befinde ich mich mittendrin in der Entwicklung eines Desktop-Clients resp. Mail-Plugins um Sieve Filter-Regeln in Mac-Typischer Manier zur Verfuegung zu stellen. Und da kommt mir dein Angebot gerade recht. Ich bin naemlich noch auf der Suche nach Mail-Account Biotopen, um den Krempel mit unterschiedlichen Servern testen zu koennen.

    Bitte melde dich mal bei mir via PM bzgl. eines Test-Mail-Accounts.

    Cheers,
    phranck

    • Ohne Deine Mail-Adresse wird das nix mit der PM :-)

      Hier meine: ceeh-ess-ceeh-haa-ett-kiez-ohne-tee-punkt-nett

      Kannst gerne eine kleine Spielwiese haben.

      • oooch… oben auf den Nick klicken, und du bekommst eine Menge Moeglichkeiten mir zu schreiben. (-:

        Anyway, Mail an dich ist bereits raus (an den Netzmeister ett-kiez-ohne-teeh-punkt-nett)

      • Clemens, irgendwie ist es mir nicht moeglich dir Mails zu schicken. Die kommen alle mit einem:


        host NKN.kiez.net[192.108.92.61] said: 550-Your host
        176.28.17.98 seems to lack a name in the DNS – get one and come 550 back, if you like! (in reply to MAIL FROM command)

        zurueck… )-:

  10. Clemens bitte in die erste Garde aufnehmen, absolute Bereicherung! War vielleicht die beste Folge dieses Jahr, aber die 100. kommt ja noch ;) Jedenfalls großes Lob und weiter so!

    • wollt’ ja nix’ sagen, aber auch mit “den abermillionen chinesen, die man sich holt und man nicht leise machen kann.. Hört’ sich an wie Thekengespräche aus der Kneipe “Wolfsschanze”.. Zum Glück kennen die meisten Hörer eure Einstellung zum Thema Rassismus.. Ansonsten gäb’s jetzt echt ‘en paar digitale heiße Löffel… ihr Lümmel..

  11. Zu den SSD-Kaufempfehlungen: Man sollte sich vor dem Kauf besser nochmal über den Controller der jeweiligen SSD schlau machen.. Da wird jede Menge komischer Scheiss gebaut, um diese “Schießbudenraten” von 500-600 MB/s zu erreichen.. Der Flash RAM der Intel’s, bzw. derren Layout soll wohl ganz gut sein, natürlich auch nicht billig, aber günstig im Vergleich zu SSD’s mit z.B. einem Sandforce-Controller.. Ich hab’ so eine Corsair Force3 (der Name allein schon) mit einem SF-28nochwat-Controller mit theoretischen 500 MB/s. Da der Controller die Daten wohl komprimiert bevor er die wirklich wegschreibt, sinkt die Schreib- und Leserate mit dem Benutzen von z.B. Full-Disk-Encryption ziemlich heftig ein. Die IO-Leistung sollte davon aber natürlich nicht betroffen sein. Ohne Quatsch jetzt, die letzten paar Euro’s an ‘ner SSD gespart, weiß ja nich’..

  12. Vorschlag: Ab der nächsten Sendung müssen 10 cent in die Bierkasse gezahlt werden für jedes ääähm und uuummm. Mehr geht nicht, sonst wird der Max arm. Der bekommt außerdem 20x ääähm Frei-Guthaben pro Sendung, zum dran gewöhnen. Für Schmatz- und Schnalzgeräusche (außer beim naschen) werden 50 cent fällig. WIN-WIN für Team und Hörer?

  13. Nachtrag zu Minute 38:30 – Deutsche Bahn

    War heute aus Münster mit dem IC nach Hamburg unterwegs (1. Klasse) und eigentlich wollte ich den Zug nehmen der erst in ner halben Stunde in Münster eintreffen sollte. Wie dem auch sei, da rollte gerade der andere IC mit 40 Minuten Verspätung ein, angeblich wegen eines technischen Schadens… von wegen… dem Zug gings prima. Eine Station direkt nach Münster stieg der Altkanzler Helmut Schmidt ins Abteil neben mir ein samt Musketiere ;)

    Das Abteil war schon im vorwege komplett reserviert und abgeschlossen gewesen… was ja schon sehr dafür spricht, warum Verspätungen bei der DB auch noch so zustande kommen könnten. By the way: der Herr Schmidt hat in Münster heute wieder irgendeine Auszeichnung entgegengenommen… der gute Mann sah ganz schön fix und fertig aus.

    • Im Shanghaier Apple Store musste ich 3 mal nach dem Geländer schauen. Freitragende Glastreppen mit Glasgeländer können schon manchmal gruselig sein, besonders beim Hinabgehen.

  14. Ok, ich bin der Spielverderber. Clemens hat zu viel geredet und fiel den anderen oft in’s Wort. Klar, er hat Ahnung, aber man kann ein Thema auch tot, töter, am tötesten quatschen (Bsp.: UMTS/LTE).. Lieber wieder Roddi, aber keinen weiteren neuen dazu..

    @Tim: (Cave: Übertreibung!) Wasser predigen und Wein saufen bezüglich “Audiopodcast” – und was man da alles nicht machen darf (bzw. Deine Kollegen…) ;)

  15. An Tim: schau Dir als portable iOS zu XLR Lösung mal das hier an: http://www.thomann.de/de/ik_multimedia_irig_pre.htm habe mir davon zwei geholt, das hat einen Kopfhörer-Anschluss. Der ist zwar als “Hinterband” umgesetzt, ich fand die Latenz aber ganz erträglich. Habe das – mit einer kurzen Verlängerung – an meinen Beyerdynamics DT297 getestet, klang ganz passabel (etwas verrauscht, aber dafür gibt es Postprocessing oder Skype).
    Phantomspeisung geht über eine 9Volt Batterie. Extrem klein das Teil und für 29€ vielleicht einen Versuch wert.

      • Ah – hatte nicht gesehen, dass das iXZ auf der Rückseite doch einen Kopfhöreranschluss hat, ich dachte das war das Problem. Ok, dann geht das jeweils für lokale Aufnahmen (da ist die Latenz ok), Skype scheidet in der Tat aus. Für ein Skype-Setup wird es dann aber so oder so komplizierter: Du willst ja nicht NUR Deine eigene Stimme hören sondern eben auch die anderen über Skype. Das dürfte mit zumindest nur einem iPhone knifflig werden. Im Prinzip bräuchte man dafür einen ultramobilen Mini-Mixer der lokales Monitoring und Skype mischt und wieder rausgibt.

  16. Moin,

    ich weiß nicht woran es lag, aber dieses Mal war das durcheinander-Gequatsche für mich schwer erträglich. Am Anfang kam noch der Satz von Tim:”Leute, immer nur einer redet”. Leider war das Gegenteil der Fall. Und daran waren alle beteiligt. Jeder fällt jedem in’s Wort und was noch schlimmer war, diese Gespräche nebenbei. Nur als Beispiel: Max und Dennis bereden ihre Sachen obwohl die Sendung weiter läuft und jemand anders redet. Bei Max ist sind mir diese Dinge öfter aufgefallen. Bitte in Zukunft darauf achten Max, danke.

    Genug Kritik…sonst eine solide und gute Sendung.

  17. Hallo zusammen,

    Ich fand Clemens eine große Bereicherung für Eure Sendung und würde es auch toll finden wenn er öfters dazu kommen könnte.

    @max
    Du hattest während der Sendung von einem neuen und sehr dünnen Backcover für das iPhone 4S erzählt. Hast du vielleicht hierzu einen Link. Ich werde noch eine Zeit lang mein 4s behalten und suche noch nach einem guten Schutz. BTW verwendest du eigentlich eine Schutzfolie für die Vorderseite?

    Viele Grüße und macht weiter so

    Andy

  18. Zu eurer Maps-Diskussion. Es ist nicht nötig, dass sich Google Maps „in den HTTP- oder HTTPS-Baum“ registriert. Das kann prinzipiell jeder machen: Einfach auf dem eigenen HTTP-Server schauen, ob der User-Agent ein iOS-Browser ist. Wenn ja, sollte man mit einem einfachen 302 (HTTP/1.0) oder 307 (HTTP/1.1) auf „meinurlprefix:eventuell:weitere/daten“ antworten können und die eigene App kommt auf.

    • Ging nicht um Maps sondern um YouTube.

      Das ginge dann aber nur im Browser und nicht in Apps wie Mail (wo es auch geht.) Darüber hinaus würde dein Trick bei Usern die die YouTube App nicht haben zu Fehlermeldungen führen.

      Abgesehen davon haben wir die Möglichkeit erwähnt.

  19. Zum Maps-Debakel: Golden Master ist ja schon eine Weile verfügbar. Habt ihr denn keine Developer Accounts?
    Schade dass Apple nun auch noch die im Review befindliche Google Maps App blockiert. Ziemlich uncool.

    Übrigens: Mein Namensvetter Clemens ist ein toller Gast, der öfters bei MobileMacs mit dabei sein sollte. Und hukl ist mir auch nicht abgegangen.

    Tolle Sendung! Danke Tim, Max, Denis, Roddi und Clemens.

    • Die Entwicklung wird sehr wohl aktiv vorangetrieben und zwar vom Lawrence Livermore National Laboratory. Falls du Ubuntu hast, kannst du auch einfach dieses PPA nutzen: ppa:zfs-native/stable.

    • Noch ein Nachtrag zu ZFS: Warum wird bei MobileMacs permanent behauptet, es gäbe unter Linux lediglich “ZSH on FUSE”?
      Es wurde doch schon mehrmals darauf hingewiesen, dass es seit geraumer Zeit – etwa Anfang 2011 – auch native Unterstützung als CDDL lizensiertes Kernelmodul gibt, wobei der Quellcode dazu unter http://zfsonlinux.org verteilt wird. Läuft laut meinen Erfahrungen sehr stabil, Performance ist noch nicht bei FreeBSD aber das kann ja noch werden (hoffe ich).

  20. @Tim: Zu deiner Frage, welche Intel SSD man haben will: Man will unbedingt eine, auf die Intel die vollen 5 Jahre Garanti gibt. Z.B. die Intel SSD 520 Serie, die ist auch extrem schnell – und falls es doch mal einen neuen MacPro mit 6Gbit SATA gibt, hast gleich die volle Performance.
    Intel 320 hat anscheinend auch 5 Jahre, würde aber dir 520 empfehlen, die hat bei sehr vielen Reviews exzellent abgeschnitten und hat wie gesagt auch für die Zukunft genug Reserven.

  21. @Clemens
    Falls es hier noch keiner erwähnt hat (zu faul, alles durchzugucken):
    Betr.: Auto und iPhone mit inkompatiblem Connector:

    Belkin Aircast Bluetooth (mit Kabel zur Aux-Buchse des Radios, kein Transmitter!!) funktioniert bei mir ganz hervorragend und störungsfrei, zumindest für Musik, die Telefonqualität hängt wohl auch vom iPhone ab und ist schlecht, aber durchaus benutzbar.

    Gruß -
    MG

  22. hi tim,

    tolle sendung.

    wenn ich mobile macs (oder not safe for work) flattre, geht das dann an ganze team oder an dich, weil du noch mehr zeit und die ganze ausstattung stellst? dann macht es für mich sinn, alle anderen des teams auch noch zu flattrn.

    lg

    peter

  23. Bestimmt zum tausendstenmal ist ZFS wieder Thema in der Sendung. Laut Wikipedia ist ZFS wohl vorrangig für den Server- und Rechenzentrumseinsatz konzipiert und ich frage mich in jeder Sendung, warum ihr das unbedingt alle haben wollt. Habt ihr denn private Rechenzentren zuhause in Betrieb? Wäre klasse, wenn ihr mal in der nächsten Sendung kurz darauf eingeht, was an ZFS für den Privatmann so interessant ist.

    Ciao, Olfi

    • Derzeit kann OSX mit seinem dreißig Jahre alten Speicherkonzept, das aus einer Zeit stammt, als 800 KB Floppies noch ein ungeheuerliche Speichermenge darstellten, schlicht die Integrität der Daten nicht sicherstellen. Kein einziges umgekipptes Bit kann erkannt werden und wir haben mittlerweile Milliarden davon auf unseren Platten.

      OSX braucht ein modernes Dateisystem und ZFS zeigt seit vielen, vielen Jahren, was wichtig ist. Solaris ist die Avantgarde der Betriebssysteme was einige grundlegende Technologien betrifft – und viele davon sind in OSX eingeflossen. Warum sollte ZFS – oder etwas zumindest in den Grundzügen vergleichbares nicht Einzug halten können?

    • @Olfi: Ja, dafür ist ZFS konzipiert. Es gibt aber keinen Grund, warum man es nicht auch privat für seine Datensammlung oder auch für seinen Desktop-Rechner einsetzen sollte. Es ist ausgereift, stabil und besitzt äußerst viele Features, die man haben will, wenn einem seine Daten etwas wert sind. U.a. wird massiv Checksumming betrieben, d.h. man weiß zumindest wenn etwas nicht stimmt, außerdem tolle Möglichkeiten für “Software-Raid”-artige Systeme (Mirroring, Stripe, etc.), dann die Möglichkeit Snapshots von Dateisystemen anzulegen, oder z.B. Deduplication, d.h. es wird der Speicherplatz für einen Block nur einmal abgelegt und wenn dieser in anderen Dateien noch zig mal vorkommt, braucht es doch nicht mehr Platz, kurz gesagt: das spart Speicherplatz. (Kostet allerdings im Gegenzug auch wieder intensiv RAM, also vorher abwägen ob man das will)

      Im Gegensatz zu HFS+ ist es eben ein sehr stabiles, ausgereiftes Dateisystem, welches dank ZEVO auch für den Mac verfügbar gemacht wurde.

      Und natürlich wäre es schön, wenn Apple selbst ZFS Support derart integrieren würde, dass man bei der OSX Installation gleich das Root Filesystem als ZFS anlegen könnte :-)

  24. Ich möchte das Thema Mail-Regeln aufgreifen.
    Die Regeln gehören meiner Meinung nach auch auf den Server, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass iCloud da nicht richtig mitspielt.
    Es gibt leider eine maximale Anzahl von Regeln, welche viel zu niedrig ist.
    Bei iCloud und auch vorher bei MobileMe kann man nur 99 Regeln auf dem Server speichern.
    Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn man 99 Regeln in diesem umständlichen Web-Interface erstellt hat und man feststellen muss, dass die Arbeit umsonst war. Letztendlich musste ich die Regeln wieder in Mail definieren.
    Die Übersichtlichkeit der Liste der Regeln in Mail ist auch nicht so toll.

    Grüße
    Hagen

    • Hallo Hagen,

      leider bietet iCloud keine Moeglichkeit, von aussen auf die serverseitige Filterung der Mails zuzugreifen. Ich weiss auch nichtmal, ob Apple hierzu Sieve verwendet, oder auf etwas Selbstgestricktes zurueckgreift.

      Von daher werde ich mit meinem Tool keine Unterstuetzung von iCloud Mailaccounts anbieten koennen. So gern ich das auch wuerde. Du wirst also bei dem Webinterface bleiben muessen.

      Bei GMail sieht es genauso aus. Google selbst schreibt, dass dieses Feature “momentan nicht implementiert” ist.

      Nun, es bleibt zu hoffen, dass sich wenigstens bei Google etwas aendern wird. Bei Apple habe ich da wenig Hoffnung.

      Gruesse,
      phranck

  25. Es heißt schon Club-Mate oder?
    Ich war auf Abschlussfahrt mit meiner Klasse in Berlin und dachte mir ne Club Mate musst du schon trinken. (Schwierig sowas im tiefsten Bayern zu bekommen)
    Da Mate nicht wie im Englischen einen Kumpel meint sondern eine Urwald pflanze kann es folglich doch nicht den Club Kumpel meinen oder..

    Achja der Geschmack war so …, aber ich denk mal wenn man zehn mal hintereinander das Zeug trinkt schmeckt’s sicher. Aber gesund scheint’s ja zu sein.

    • Naja kommt drauf an was du mit tiefstem Bayern meinst. Die Brauerei Loscher die Club-Mate herstellt kommt ja aus Bayern .. ähm Mittelfranken :D

      Hier in Ingolstadt gibts einen Supermarkt der es anbietet. Ein Stück weit nördlich ab Weißenburg findet man es dann ohne Mühe.

      Grüße

  26. Kurze Anmerkung zur Empfangsbestätigung für SMS:

    Die ersten drei Zeichen der Nachricht sollten lauten

    *N#

    Dann bekomme ich eine Empfangsbestätigung.
    Ok, its not apple-like but it works.

    • Äh – “dicht daneben is ooch vorbei”!

      Ich hatte ja nicht gesagt, daß es Apple “verhindert”, daß ein SMSC Dir einen Text schickt, wo was über eine vorherig verschickte Nachricht drin steht (was im übrigen kein Standard-Feature des SMS Dienstes ist, auch wenn der “MMI style” des “*N#” dies vielleicht andeuten mag; dieses Feature funktioniert übrigens nicht überall, sondern nur auf SMSCs von CMG-Logica – mithin also auch nicht in allen Netzen).

      Ich bezog mich auf “native delivery notifications”, also die im SMS Standard(!) beschriebene Methode, wie ein SMSC einem Absender einer Nachricht etwas über deren Verbleib mitteilen kann. Echte Mobiltelefone können das seit 1874 – die Kollegen von Apple haben das -in ihrer US-Sicht der Dinge- schlichtweg verpennt (seit 2007) und meinten dann, das “Feature” in iMessage neu erfunden zu haben, was dann eben bei mir die fazialpalmierende Reaktion auslöste…

      Ach ja: “Echte” Delivery Notifications kosten übrigens üblicherweise nichts – nicht mal drei von 160 Zeichen.

  27. Noch ein kurzer Hinweis für die jenigen, denen die alten Google Maps App und speziell StreetView in iOS6 fehlen.
    Mithilfe der Google Maps JavaScript API habe ich das hier gebastelt:

    http://leuchtetgruen.de/ios6gmaps

    Die Webbapp lässt sich auf den Homescreen hinzufügen und hat viele Features und vor Allem das Kartenmaterial der alten Google Maps App.

  28. @ZFS und Backups: Wer hatte das neulich angesprochen, Du Clemens?!

    Ich will nun auch endlich meine OSX Backups auf S3 verstauen, nur suche ich nach nem hübschen Cronjob/gerne auch was mit GUI, was mir das auch so halbwegs intelligent managet (bin zu blöd sowas selbst zu schrieben): also so in etwa…

    - Aktueller Tag (/24h): jeweils stündlich, aber keine Datei größer als 32 MB.
    - die letzten 3 Tage: jeweils alle 5 Stunden, Dateien bis 64 MB.
    - die letzten 7 Tage: Snapshots nur noch alle 12 Stunden, Datei bis 512 MB.
    - spätere Backups nur noch alle 24h, …

    Wie macht Ihr das mit HFS+ und wie mit ZFS? Geht das bei letzterem schneller? Welches Kontingent habt Ihr für dieses Backups eingerichtet (GB in Relation zur Gesamtkapazität)? Oder habt Ihr das mit nem NAS gelöst?

    Fragen über Fragen, aber ich bin nur ein blöder Kliniker der schon froh ist, dass TimeMashine derzeit reibungslos läuft ;) Vg und danke für die tolle Sendung…

  29. Kurz zum Thema Fahrplandaten und die Bahn:

    a) der Google-Triebzug war ein ICE-T und die werden bei sowas nur beklebt und nicht lackiert

    b) macht die DB AG deswegen so ein Bohei um die Fahrplandaten, weil diese eben nicht statisch sind. Es ist nicht so, dass die nur einmal im Fahrplanjahr herausgegeben werden und dann ein Jahr lang in diesem Datenstand bleiben. Vielmehr ändern sich die Plandaten durchaus im Tagesrhythmus. Länger andauernde Baustellen werden eingepflegt, Wechsel der Abfahrtsgleise eingetragen, zusätzliche Züge bei Veranstaltungen und vor Feiertagen kommen hinzu. Das sind u.Ust. Informationen, die man zu Beginn des Fahrplanjahrs nicht hat. Daher strebt die Bahn an, die Daten nur an Institutionen herauszugeben, die man vertraglich dazu verpflichten kann, entweder nur online-Daten zu nutzen (directly from ye olde Bahn-Server), oder die Datensätze nach Bereitstellung von Änderungsdaten zu aktualisieren.

  30. Moin! Habe euren Podcast gerade erst entdeckt und höre jetzt morgens und abends auf dem Rad die vergangfndn Folgen.
    In dieser Folge erzählt einer von euch von einem Roboter, der bei Panoramabildern unterstützt. Wie heißt der?
    Gruß Mark

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